Samstag, 21. Februar 2015

Mein Wochenendprojekt - was daraus wurde

Vergangenes Wochenende habe ich damit verbracht, ein Burgfräuleinkleid *klick* zu Fasching für meine Tochter zu nähen. Da sie ganz konkrete Vorstellungen und Wünsche hatte, war das gar nicht so einfach!

































Bis Samstag Abend hatte ich gerade mal das Oberteil fast fertig. Und plötzlich fiel mir siedend heiß ein, dass ich auch noch eine Kordel für die Schnürungen brauche! Um diese Zeit hatten natürlich alle Geschäfte geschlossen.
Ein Anruf bei der Spinnfreundin war meine Rettung. Sie hatte zum Glück ein passendes Band zu Hause. An dieser Stelle noch mal herzlichen Dank hierfür!


Bis Sonntag Nacht war das Kleid fast fertig, die letzten Stiche habe ich am Montag kurz vor Schulbeginn gemacht. Es war nicht nur für mich ein aufregendes Wochenende. Meine Kleine konnte vor Aufregung kaum schlafen und war überglücklich, dass ihr Kleid noch rechtzeitig fertig wurde.
Und es kommt der Vorlage doch ziemlich nahe, finde ich...

Aus verschiedenen Ottobre Kleiderschitten habe ich das Kleid zusammengebastelt. Da das Kleid möglichst eng sein sollte, hat es im Rücken auch eine Schnürung bekommen. So besteht vielleicht die Chance, dass es im nächsten Jahr noch passt ;-) 


Es hat mir viel Spaß gemacht, dieses Kleid nach der Zeichnung zu nähen. Aber noch schöner war die Freude meiner Tochter!!!

Habt alle einen schönen Sonntag!

Herzliche Grüße

Constance

Mittwoch, 18. Februar 2015

Leinentunika

So langsam habe ich die dicken Wintersachen, den Zwiebellook und die ständigen Schnupfennasen satt. Nach leichten Sommer-Stoffen und warmen Wetter steht mir eher der Sinn. Zwischen Fieber messen, Wadenwickel machen und Geschichten vorlesen blieb noch ein bischen Zeit zum Nähen. Schon lange wollte ich den Kleiderschnitt "Stitch Detail" aus der Ottobre 5/2012 ausprobieren. Ein kleiner Rest petrolfarbenes Leinen war auch noch vorhanden.


Aus Stoffmangel musste ich ein paar Abstriche machen. So sind die Ärmel nicht dreiviertel lang, wie vorgesehen, sondern sie reichen mir bis knapp zum Ellenbogen. Ich hätte es nicht gedacht, aber diese Länge ist sehr angenehm! Auch bei der Gesamtlänge hieß es, ein paar Zentimeter einzusparen.Und für die zweite Tasche in der Seitennaht hat es auch nicht mehr gereicht. Aber ich kann auch gut mit nur einer leben.
Alles andere ist genau nach Schnitt, sogar auf den Reißverschluss habe ich nicht verzichtet ;-)


Genäht habe ich mein Probekleid in Größe 40. Den Reißverschluss finde ich in dieser Größe überflüssig. Das An- und Ausziehen funktioniert auch so. Vermutlich würde auch eine Nummer kleiner reichen, dann allerdings zwingend mit Reißverschluss!
Die Ärmel  könnten ein wenig weiter sein. Wenn ich die Arme hebe, rutscht das Kleid etwas nach oben.
Etwas länger darf das Oberteil beim nächsten Kleid auch werden. Ich entspreche nicht dem Ottobre-Größenmaß.


Bei solchen Projekten wünsche ich mir manchmal eine "Fachfrau" an die Seite - eine, die ein bischen was abstecken kann, die gleich erkennt woran es hapert und ein paar Tips und Kniffe auf Lager hat.
Auf einen zweiten Versuch lasse ich es mit Sicherheit ankommen! Leinen in schwarz und weiß liegt bereit.

Herzliche Grüße

Constance

Montag, 16. Februar 2015

Pflaumensaftsauger

Heute zeige ich euch mal einen Falter, den ich sehr gerne fotografiere und den ich schon als Kind oft beobachtet habe. Immer wenn im Garten die Pflaumen reif werden, ist er da, der Admiral. So auch im vergangenen Herbst. Aber leicht war es nicht, ihn zu fotografieren. Ganz oft habe ich mich angepirscht und bei der kleinsten falschen Bewegung war der Admiral weg. Der Pflaumensaft scheint ihm Superkräfte zu verleihen, so schnell wie der fliegt!
Ein bischen Fallobst darf bei uns im Garten immer liegen bleiben. Die Falter freut es und mich auch! Aber seht selbst...




























Kommt gut in die neue Woche! 
Ich atme jetzt erst mal durch, das Faschingskleid ist vor einer Stunde fertig geworden...


Herzliche Grüße

Constance

Freitag, 13. Februar 2015

Wochenendprojekt

Der Countdown läuft, mir bleiben noch genau zwei Tage!!! Ihr fragt euch für was? Um für Rosenmontag ein Burgfräulleinkleid zu nähen. Meine kleine Designerin hat ziemlich konkrete Vorstellungen und ich noch nicht mal ein vernünftiges Schnittmuster. Aber die Zeichnung finde ich total süß und werde deshalb mein bestes geben - wie immer auf den allerletzten Drücker!


Stoff liegt wenigstens schon bereit. Es ist zwar leider nur Polyzeug, was mir normalerweise nicht unter die Maschine kommt, aber so auf die Schnelle war im Stoffladen um die Ecke nichts besseres aufzutreiben.
Ich weiß ja auch erst seit etlichen Monaten, dass das alte Faschingskostüm zu klein ist ;-)


Morgen geht es los. Dann werde ich als absoluter Karnevals-Muffel und mit dickem Schnupfenkopf ein Kleid zaubern und hoffen, dass es gelingt... 
Plan B gibt es diesmal nicht.

Ich wünsche euch allen ein erholsames Wochenende!

Herzliche Grüße

Constance

Donnerstag, 12. Februar 2015

Beerenfarben

Heute muss ich unbedingt mal zeigen, was aus meiner beerigen Adventswolle *klick* geworden ist. Die fehlenden 100g sind fertig versponnen und gebadet. Zusammen mit dem ersten Strang habe ich jetzt einen Kilometer Wolle für mein Jacken-Projekt. So viel brauche ich bestimmt nicht...


Ein klitzekleines Anstrickbild zusammen mit dunkelgrauem Alpaka gibt es auch schon und geribbelt wurde auch bereits .


Dieses trübe Winterwetter lädt ja geradezu zum Stricken ein und so wird meine Jacke heute weiter wachsen.

Herzliche Grüße

Constance


Sonntag, 8. Februar 2015

Es wird warm

Seit ich das letzte mal über unseren Baufortschritt in unserem Fachwerkhaus berichtet habe, ist viel passiert. Im Herbst hatten wir uns nach langem hin und her dafür entschieden, einen Grundofen setzen zu lassen. Und dann musste alles ganz schnell gehen, da sich die Gesetzeslage zur Errichtung eines solchen Ofens im neuen Jahr ändern sollte. 
Eine Grundplatte musste eingeschalt und gegossen werden. Dies war gar nicht so einfach, sollte der Ofen doch vor unserer runden Wand stehen und die Rundung aufnehmen.


Anschließend hieß es, die Außenhülle mit Schamottsteinen ein Stück hoch zu mauern. Dies hat mein Papa übernommen. Eine kleine Ofenbank musste auch noch sein...

Als das erste Stück geschafft war, haben unsere Ofensetzer übernommen. Sie haben die Züge in die Hülle hineingemauert, die Ofentür vom Flur aus eingesetzt und den Ofen vollendet. Danach hieß es zwei Wochen lang den Ofen langsam trocken Heizen.
Und zu Heilig Abend war es endlich so weit. Wir konnten zum ersten Mal richtig kräftig anheizen und Weihnachten in der Baustelle feiern! Es war zwar alles noch ziemlich dreckig, aber wunderbar warm!

Zeitgleich mit dem Ofen ist auch endlich unsere Haustür eingebaut worden. Ich bin wirklich froh, dass wir uns für geöltes Holz entschieden haben. So sieht man wenigstens die schöne Maserung.


Eine schöne Tür in den Garten haben wir endlich auch. Diese ist allerdings im Fenster-Rot lackiert.
Unser Fliesenleger hat sich kurz vor Weihnachten auch noch mächtig ins Zeug gelegt und die Fußbodenfliesen in Küche und Bad gelegt.
Danach war erst mal Weihnachtspause angesagt und die Baustelle ruhte bis ins neue Jahr.

Mit neuem Elan ging es im Januar mit der Küchendecke weiter. Das Holz hatten wir bereits im November gestrichen und jetzt hieß es, unzählige kurze Brettchen schneiden.  Die Decke im Bad sieht übrigens ähnlich aus. Nur die Sparren sind dort nicht sichtbar.
Jetzt fehlen nur noch der Anstrich auf den Wänden und die Eckleisten an der Decke, dann sind Küche und Bad fertig...

Der Grundofen ist in der Zwischenzeit auch endlich verputzt. So sieht er gleich um einiges besser aus und ich muss gestehen,  im "rohen Zustand" hat er mir nicht so wirklich gut gefallen. Etwas runder hätte er noch sein können, aber das haben die Ofensetzer leider nicht besser hin bekommen. Mein Papa mauert eindeutig besser ;-)

Jetzt fehlen nur noch die Kehrdeckel im Ofen und eine dünne Schicht Feinputz, dann wäre auch dieses Kapitel geschafft.


Ich wünsche euch allen einen schönen Abend und morgen einen guten Wochenstart!

Herzliche Grüße

Constance

Freitag, 6. Februar 2015

Schalersatz

Es gibt Kinder, die mögen es einfach nicht, wenn ihnen ein Schal eng um den Hals geschlungen wird. Zu ihnen gehört auch unser kleines Patenmädchen. Kaum bekommt sie von ihrer Mama einen Schal umgebunden, wird dieser sofort wieder abgezupft. Und da ich von ihrer Abneigung gegen alles Enge wusste, habe ich ihr einen Schalersatz gestrickt. Der Kragen liegt nur locker am Hals und ist deshalb auch für kleine Schalverweigerer ideal.































Gestrickt habe ich den Schalkragen und die passende Mütze aus einem Strang handgefärbte Merinowolle. Der Farbton liegt irgendwo zwischen Rosa und Pink, mit kleinen orangen Tupfen. Das Kunstlicht vermag den Farbton leider nicht wiederzugeben.


































Schlauchschal und Mütze habe ich schon mehrfach für meine Tochter gestrickt (wer mal schauen mag: hier in grün-petrol und hier aus handgesponnener Wolle) und sie mag das Set wirklich sehr. Auch unser Patenkind trägt ihren neuen "Schal" wirklich gern - was für ein Glück!


Ich wünsche euch allen ein gemütliches Wochenende!

Herzliche Grüße

Constance

Dienstag, 3. Februar 2015

Falterliebe - Bläuling

Heute habe ich es endlich mal geschafft, ein paar Fotos vom vergangenen Jahr zu sortieren. Zumindest die Schmetterlinge sind jetzt  nach Arten geordnet. Na ja fast, bis auf die Familie der Bläulinge - bei denen mag ich mich anhand einzelner Fotos nicht genau festlegen. Macht aber nichts. Meine heiß geliebten Bläulinge haben heute trotzdem ihren großen Auftritt. 































Vielleicht schaffe ich es ja, im Februar immer mal ein paar Falter zu zeigen. Genug Fotos hätte ich ja...
Hättet ihr Interesse daran?

Herzlich Grüße

Constance (...die sich gerade das Frühjahr herbeisehnt!)